Parkour – Balance | Übungen - Aussen
Balancieren auf Stangen

Diese Balance-Übung auf Stangen schult die ganzheitliche Bewegungsfähigkeit. Sie zielt darauf ab, die Konzentration zu verbessern und verschiedene Situationen einzuschätzen.

Mehrere Jugendliche kauern auf einem rund einem Meter hohen Geländer. Jeweils ein Jugendlicher steht davor und hält den Partner an der Hand.

Ein Schüler stellt sich frontal oder seitlich auf die Stange. Ein Mitschüler leistet dabei Hilfestellung. Durch die gegenseitige Hilfestellung lernt die Schüler einen sinnvollen Umgang damit, sowohl als Empfänger als auch als Helfer.

Bemerkungen: Die Übung «Gewichtsverlagerung» ist eine Vorstufe zum Balancieren auf Stangen. Beim Herunterfallen versuchen, den Kontakt zum Hindernis halten und möglichst kontrolliert in eine hängende Position über zu gehen. Bei unkontrolliertem Abbruch einer Balanceübung sollte eine unmittelbare Konsequenz (z. B. eine Kraftübung) folgen.

Variationen

schwieriger

  • Vom Stehen zum Gehen.
  • Balancieren auf verschiedenen Strukturen und Materialien. Stabil oder instabil.
  • Positionen wechseln, Höhen variieren.
Methodischer Hinweis
- Erfahrungsgemäss ist Balancieren nach der Mobilisation der optimale Einstieg ins Training, da die Lernenden gleich zu Beginn den Hauptfokus auf sich selbst richten.
- Generell gilt: Boden vor Randstein – Randstein vor Mauer – Mauer vor Stange.
- Um die Übungen anspruchsvoller zu gestalten, können diese durch das Entziehen von Ressourcen (Blind, Taub, Stumm etc.), das Erhöhen des Situationsdruckes (z. B. nasse und glatte Oberflächen) oder durch das Hinzufügen von Zeitdruck erschwert werden.

Quelle: mobilepraxis 68/2010, Roger Widmer, Markus Luksch