Der weibliche Zyklus im Sport

Good Practice

Dieses Dossier stützt sich auf das 3-Stufen-Modell von Swiss Olympic, mit dem der Menstruationszyklus schrittweise ins Training integriert wird. Der vorgeschlagene Ansatz fördert den Dialog, die individuelle Beobachtung und die Anpassung des Trainings an den Zyklus.

Der weibliche Zyklus im Sport: Good Practices

Stufe 1: Verstehen und ansprechen

Verstehen, wie der Menstruationszyklus die Leistung beeinflussen kann, und mit den Sportlerinnen offen darüber sprechen. Die erste Stufe schafft die Rahmenbedingungen, damit die Sportlerinnen ihre zyklusbedingten Schwankungen beobachten und dokumentieren.

Stufe 2: Integrieren und optimieren

Die gesammelten Beobachtungen in die Trainingsplanung integrieren und die Trainingseinheiten gemäss den identifizierten Bedürfnissen anpassen. Diese Stufe ermöglicht es, das Verständnis der individuellen Unterschiede im Training schrittweise zu vertiefen.

Stufe 3: Maximieren

Das Training angepasst an die hormonelle Situation systematisch durchführen und dabei die zyklusbedingten Schwankungen antizipieren sowie die Trainingsintensitäten entsprechend planen. Diese Stufe erfordert eine individuelle Begleitung.

Das vorliegende Dossier behandelt lediglich die ersten beiden Stufen, die den Bedürfnissen und Handlungsmöglichkeiten der Trainerinnen und Trainer im Breitensport entsprechen.

Weitere Informationen