Streetworkout – Bewegung ohne Grenzen

Rahmenbedingungen, Sicherheit und Prävention

Sicherheit ist die Basis jeder Streetworkout-Lektion. Gute Vorbereitung, klare Regeln und aufmerksame Betreuung verhindern Unfälle und schaffen Vertrauen – besonders bei Einsteiger/-innen. Kurz: Sicherheit und Prävention stehen an erster Stelle.

Streetworkout – Bewegung ohne Grenzen: Rahmenbedingungen, Sicherheit und Prävention

Material und Umgebung

  • Vor jeder Lektion Geräte (Barren, Stangen, Mauern etc.) auf Stabilität und Rutschfestigkeit prüfen.
  • Unterlage (Matten, Gummiboden oder Rasen) auf sauberen, trockenen und ebenen Zustand kontrollieren.
  • Schmuck, Uhren oder Gegenstände in Hosentaschen vor dem Training entfernen.

Wichtigste Regeln zur Benutzung

  • Nur freigegebene Geräte verwenden. Keine improvisierten oder beschädigten Strukturen nutzen.
  • Immer mit korrekter Technik arbeiten, Qualität vor Quantität.
  • Partner sichern bei anspruchsvollen Übungen (z.B. Handstand, Muscle-up).
  • Keine Übungen bei Erschöpfung oder Schwindel fortsetzen.

Verhaltensregeln und Aufwärmen

  • Warm-up ist Pflicht: 5–10 Minuten Ganzkörper-Mobilisation (z. B. Schulterkreisen, Sprungübungen, leichte Planks).
  • Cool-down: Nach jeder Einheit Dehnen und kurze Entspannungsphase einplanen.
  • Lehrpersonen achten auf eine angemessene Belastungssteigerung und regelmässige Trinkpausen.

Indoor-Varianten

  • In der Halle können Streetworkout-Übungen mit Reckstangen, Ringen, Bänken oder Sprossenwänden umgesetzt werden.
  • Matte unterlegen, stets auf Sicherheit achten.

Anzahl und Wiederholungen (Orientierung)

  • Einsteiger/-innen: 2–3 Sätze à 8–12 Wiederholungen pro Übung, Fokus auf Technik.
  • Fortgeschrittene: 3–5 Sätze à 10–15 Wiederholungen, ggf. mit Zusatzbelastung.
  • Pause: 30–60 Sekunden zwischen den Sätzen, je nach Übung und Intensität.

Bemerkung: Sicherheit beginnt bei der Vorbereitung – nicht bei der Korrektur. Prävention heisst: gute Technik, aufmerksame Partner und bewusste Pausen. Lehrpersonen sollten eine Checkliste nutzen:

  • Gerät stabil?
  • Lernende korrekt instruiert?
  • Lernende funktionell aufgewärmt und eingestimmt?
  • Notfallplan vorhanden?
  • Wie viele Lernende pro Anlage?
  • Mögliche Gruppengrösse?