Wildtierflucht
Die Kinder und Jugendlichen werden sich bewusst, wie anstrengend das Fliehen für Tiere ist und erkennen die Bedeutung von Schutzzonen.
Ein Teilnehmer spielt einen Spaziergänger. Die anderen sind Wildtiere. Eine auf dem Boden abgestellte Trinkflasche stellt eine Wasserquelle für die Wildtiere dar.
Auf einem mit Bäumen und / oder Felsen gesäumten flachen Gelände oder sanften Hang verstecken sich die Tiere hinter einem Baum oder Felsbrocken. Der Spaziergänger schliesst die Augen und zählt laut von 20 auf 0 herunter. In dieser Zeit müssen die Wildtiere die Trinkflasche berühren und sich wieder verstecken. Am Ende des Countdowns öffnet der Spaziergänger die Augen und nennt alle Tiere, die er sieht (ohne sich zu bewegen). Diese Tiere scheiden aus.
Sobald der Spaziergänger keine Tiere mehr sieht, schliesst er die Augen wieder und startet einen kürzeren Countdown, von 19 auf 0. Die Tiere müssen erneut ihr Versteck verlassen, die Trinkflasche be-rühren und sich wieder verstecken. In jeder weiteren Runde verkürzt sich der Countdown um eine Sekunde. Das Spiel geht so lange weiter, bis der Spaziergänger alle Tiere entdeckt hat. Das letzte Tier, das er entdeckt, wird zum Spaziergänger.
Nachdem die Leiterin die Spielregeln vorgestellt hat, erklärt sie die Bedeutung des Spiels: Die Gegenwart der Menschen stört die Wildtiere, was sie Energie kostet.
Nach einigen Runden können die Tiere den Standort der Trinkflasche und des Spaziergängers wählen. Die Leiterin erläutert, was das zeigt: Schutzzonen bieten den Wildtieren einen Raum, in dem sie in Ruhe leben können.
Dieses Spiel ist im Winter besonders interessant.
Variationen
- Mehrere Trinkflaschen / Wasserquellen bereitstellen (–)
- Wie Hasen hüpfen (+)
Material
- Trinkflasche oder anderer Gegenstand als Wasserquelle
Spiel- und Bewegungsgrundformen
- Versteckspiel
- Laufen
Aktivitätsformen
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