Spielgrundformen
Zusammen mit den Bewegungsgrundformen bilden die Spielgrundformen eine zentrale Säule von J+S-Aktivitäten im Schlüsselbereich «Foundation». Üben sich Kinder und Jugendliche in verschiedenen Spielgrundformen, fördert das ein breites Spielverständnis und schafft eine gute Ausgangslage, um lebenslang mit Freude an spielerischen Sportaktivitäten teilzunehmen. In der Regel sind die Spielgrundformen sehr bewegungsintensiv und fördern daher auch hervorragend die Gesundheit, indem sie zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System stärken oder die Knochendichte erhöhen.

In vielen Sportarten sind die taktischen Kompetenzen eine wesentliche Voraussetzung für gute Einzel- und Teamleistungen. Diesbezüglich liefern die Spielgrundformen einen wichtigen Beitrag. Teilnehmende müssen ständig zwischen mehreren möglichen Handlungen entscheiden und lernen so, jene der Gegnerinnen und Gegner einzuschätzen und zu bewerten.
Eine frühe Förderung durch Spielgrundformen, insbesondere durch Kampfspiele, hilft daher unter anderem, Muster zu erkennen, Bewegungen zu erahnen oder Handlungen vorwegzunehmen. Nicht zuletzt entsprechen die Spielgrundformen dem ausgeprägten Spieltrieb von Kindern. Der spielerische Ansatz erlaubt ihnen einen freudvollen Zugang zu Sport- und Bewegungsaktivitäten in der Gruppe. Das motiviert, steigert das Interesse und macht Lust auf mehr.
Spielgrundformen im Schwingen
Reaktionsspiele – Fang den Räuber
Die Kinder und Jugendlichen erfahren spielerisch, wie sie auf ein Signal richtig reagieren und schnell beschleunigen.

Stafettenspiele – Sali du
Die Kinder und Jugendlichen lernen spielerisch, sich schnell und kontrolliert zu bewegen.

Kampfspiele – Kampf um den Schatz
Die Kinder und Jugendlichen erleben faires Kämpfen und lernen, eigene sowie Grenzen anderer zu erkennen und zu respektieren.
