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Zirkus in der Schule

Die Live-Show – Organisation

Bei einer Zirkus-Show haben die verschiedenen Beteiligten jeweils eine klar definierte Aufgabe. Die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben in der Übersicht.

Foto: Eine Regisseuring gibt den Artisten Anweisungen. Regisseur

Trägt die künstlerische und operative Verantwortung der Vorstellung. Sie oder er leitet und koordiniert die ganze Vorbereitung und Umsetzung des Projekts. Wählt die Übungen der verschiedenen Darbietung aus, organisiert Örtlichkeiten für die Proben, bestimmt die Trainingszeiten (Halle oder Schulzimmer) und später die Proben auf der Bühne oder Halle, wo die Show stattfinden wird. Er löst auch eventuelle technische Fragestellungen oder andere Probleme im Zusammenhang mit Vorbereitung und Show. So können sich die Artisten voll auf das Training ihrer Nummern konzentrieren. Zudem leitet er die für das Bühnenbild verantwortlichen Mitarbeitenden an, jene, die für die Kostüme verantwortlich sind, für den Ton und eventuell für die Beleuchtung. Der Regisseur ist die zentrale Person, er hält die Zügel für den Event fest in den Händen, hat den Gesamtüberblick und definiert die Vorgehensweise.

Helferinnen und Helfer

Für eine gelungene Show braucht es die Mitarbeit von zahlreichen Helferinnen und Helfern. Das können Lehrpersonen, Eltern oder Freunde und Bekannte sein. Das ganze Projekt ist als Teamarbeit zu verstehen, bei der eine ganz neue Gruppendynamik entsteht. Während der Vorbereitungsarbeiten zu einer Zirkus-Show wachsen alle Beteiligten zu einer grossen Familie zusammen.

Angehende Artistinnen und Artisten

Jedes Kind wählt eine Hauptdisziplin und eine weitere als Option. Der Regisseur entscheidet dann, welches Kind was macht und wie viele Kinder jeweils einer Nummer zugeteilt sind. Folgende Kriterien helfen für die Wahl:

  • Kompetenzen des Kindes, Anzahl Teilnehmende einer Gruppe, Gesamtlänge des Programms (am besten maximal 1 Stunde).

Bemerkungen

Es ist ratsam, verschieden grosse Gruppen zu bilden, je nach Disziplin und Zielsetzung:

  • Mit kleinen Teams lässt sich besser an Improvisation und Ideenfindung arbeiten.
  • Mit grösseren Gruppen wählt die Lehrperson die Inhalte aus. So wird gewährleistet, dass alle am Gleichen arbeiten; es ist aber trotzdem möglich, einen Improvisationsteil in die Nummer zu integrieren.

Tipp: Zuerst experimentieren, dann entscheiden

  • Hilfreich ist ein Workshop mit den für die einzelnen Disziplinen beauftragten Lehrpersonen. Anschliessend können die Inhalte der Show definiert wird. Ziel dieses Workshops ist es, die Lehrpersonen in die Zirkuskünste einzuführen.
  • Prinzip gilt für die Kinder und Jugendlichen. Einer oder mehrere Einführungstage in die unterschiedlichen Disziplinen (rund 30 Minuten pro Thema): Akrobatik, Jonglage, Diabolo, Clownerie, Jonglierteller, Hula-Hopp-Ringe, Einrad. Stärken der Einzelnen erörtern, in die Show einbringen.
  • Nach den Einführungstagen arbeiten die SuS in den Gruppen, denen sie zugeteilt wurden

Kategorien

  • Inhaltsarten: Berichte
  • Altersstufe: 5-7 jährig, 8-10 jährig, 11-15 jährig
  • Schulstufe: Vorschule/Kindergarten, Primarstufe, Sekundarstufe I
  • Niveaustufe: Anfänger, Fortgeschrittene
  • Lernstufe: Erwerben, Anwenden, Gestalten
  • Kompetenz Sportunterricht: Darstellen, gestalten, Körperwahrnehmung