Freestylesport – Footbag

Kreativ mit einem Stoffbällchen

Die Footbag-Lernclips von Gorilla laden Schülerinnen und Schüler zum Entdecken von Tricks mit dem Stoffball ein. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten die nötigen Skills dabei alleine, in Paaren oder auch in einer Gruppe.

Um «Footbag» zu spielen braucht es nicht viel: einen kleinen mit Sand oder Kunststoff gefüllten Stoffball – Namens Footbag oder auch Hacky Sack – etwas Platz und schon kann es losgehen. Ein kleiner Tipp vor dem Loslegen: Ein ganz neuer Hacky Sack ist eher unvorteilhaft. Es empfiehlt sich, den Ball zunächst zu kneten und so lange damit zu spielen, bis er weich und geschmeidig wird.

Das Ziel beim »Footbag» ist einfach: Es geht darum den Ball zu spielen, ohne dass er zu Boden fällt. Das tönt zwar ganz einfach und ungefährlich. Dennoch sollte auf ein gutes Aufwärmen nicht verzichtet werden: eine Voraussetzung, um sich keine Zerrungen zu holen oder um Misstritten vorzubeugen.

Dabei beginnt man mit den einfachen Tricks und steigert sich allmählich Und am besten übt man die Tricks immer beidseitig (links und rechts). Wenn dann ein paar Tricks beherrscht werden, kann sich mit den 5 Disziplinen des «Footbags» vertraut machen.

Auch Tina Aeberli  erzählt im Gorilla-Video von ihrer Leidenschaft und erklärt, wie man diese Sportart übt und spielt.

Konkrete Umsetzung «Footbag» in Unterrichtseinheiten

  • Mit dem Handy: Die SuS können auf gorilla.ch oder mit der gratis GORILLA mobile App die Videoanleitungen zum Footbag anschauen. Erlauben Sie so den SuS den sinnvollen Umgang mit dem persönlichen Smartphone im Turnunterricht (siehe Infobox am Ende der Seite).
  • Mit dem Tablet: Oder stellen sie den SuS ein Tablet der Schule zur Verfügung auf welchem die GORILLA mobile App bereits abgespeichert ist oder auf dem sie auf gorilla.ch die Videoanleitungen zum Footbag anschauen können.
  • Zeitlicher Rahmen: Legen Sie einen zeitlichen Rahmen fest, während dem die SuS die verschiedenen Techniken des Footbags üben können.
  • Ziel: Lassen Sie die SuS im Vorfeld ein Ziel definieren. Zum Beispiel das Erlernen von 3 Lernschritten.

Mehr Uga-Uga im Leben mit GORILLA!

GORILLA ist das nationale Programm zur Gesundheitsförderung der Schtifti Foundation und steht für Spass an Bewegung und für ein positives Lebensgefühl. Die privat initiierte Schtifti Foundation setzt sich seit über 10 Jahren für ein gesundes Körpergewicht der jungen Generation in der Schweiz ein.

GORILLA organisiert Tages-Workshops an Schulen und verfügt über weitere Module für Schule und Freizeit, wie ein eLearning unter www.gorilla.ch/space, Videoanleitungen zum Freetylesport und Kochen auf www.gorilla.ch und in der gratis mobile App, ein Kochbüchlein usw. Mehr Bewegung und ausgewogene Ernährung sowie nachhaltiger Konsum stehen im Vordergrund und werden den Kids auf jugendnahe Art nähergebracht.

GORILLA klärt auf und vermittelt Freude am Kochen und an Bewegung durch Freestylesportarten. Die Schtifti verfolgt mit GORILLA das Ziel die Kinder und Jugendlichen zur Übernahme von Verantwortung für ihr eigenes Wohlbefinden zu bewegen. Frei nach dem Motto: Mehr Uga-Uga im Leben!

Mehr Informationen zu GORILLA und zur Schtifti Foundation: www.schtifti.ch

Neue Medien im Unterricht

Gerade weil das Smartphone als fester Bestandteil der Lebenswelt der Lernenden gelten kann und sich viele Schülerinnen und Schüler sowieso über dessen Verbot an Schulen hinwegsetzen, sollte über einen produktiven Gebrauch der mobilen Geräte im Unterricht nachgedacht werden. Zum einen kommen Sie so den Lernenden entgegen, zum anderen können Sie die mobilen Endgeräte sehr vielfältig ins unterrichtliche Geschehen integrieren.

Praktisch kann das vor allem dann sein, wenn nicht für jede Schülerin und jeden Schüler ein Laptop oder ein Computer zur Verfügung steht.

Anwendung nützlicher Applikationen

GORILLA gehört zu einer Sammlung nützlicher Applikationen – kurz Apps – für den Schulalltag. Die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler wird sich besser auskennen als Sie selbst. Sie sollten demnach bereit sein, auch Hilfe von den Lernenden anzunehmen. Es gibt viele nützliche Programme, die sich gut im Unterricht einsetzen lassen. Die Liste lässt sich von Zeit zu Zeit ergänzen. Es bietet sich an, eine verbindliche Vereinbarung mit den Lernenden zu treffen. Sie können mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam festlegen, für welche Zwecke sie ihr Smartphone im Unterricht nutzen dürfen. Zum Beispiel kann die Nutzung bestimmter Apps im Unterricht erlaubt sein, das Schreiben von Nachrichten oder das Nutzen von sozialen Netzwerken jedoch nicht.

Weitere Hinweise für Lehrkräfte

Alle diese vorgestellten Argumente scheinen dafür zu sprechen, dass die Erlaubnis von Smartphones im Unterricht zumindest einen Versuch wert ist. Missbrauchen die Lernenden die Erlaubnis, ist ein Verbot schnell wieder eingeführt. Versuchen Sie also, Handys durch die Nutzung von sinnvollen Apps in den Unterricht einzubinden. Wenn Sie sich vorher selbst über geeignete Applikationen informieren wollen, können Sie im Internet eine ganze Menge Informationen finden. Wenn Sie ein eigenes Smartphone besitzen, bietet es sich an, die Apps vorher auszuprobieren, um aus eigener Erfahrung sprechen zu können.