Multisportevents

Umsetzung

Welche Sportart zuerst, wie können Strecken markiert werden und was machen die Streckenposten? Antworten auf diese Fragen in folgender Übersicht.

Disziplinenreihenfolge

Sicherheitstechnisch wäre es ideal, mit dem Schwimmen zu beginnen, anschliessend die Disziplinen nach sinkendem Wettkampftempo zu ordnen. Aus organisatorischen Gründen muss häufig von dieser Reihenfolge abgewichen werden:

  • Das Schwimmbad hat nicht die Kapazität für einen Massenstart.
  • Einzelne Streckenabschnitte werden für den Individualverkehr gesperrt, bzw. nur im Einbahnverkehr befahren und sollten möglichst bald wieder frei gegeben werden können.
  • Streckenposten sichern mehrere Disziplinen, dann sollten die Disziplinen aufeinanderfolgend sein. Die Ziellinie laufend zu überqueren ist am emotionalsten und erlaubt den Teams gemeinsam einzulaufen. Deshalb – wenn möglich – das Laufen an den Schluss nehmen.

Streckenmarkierung/-sicherung/Bewilligungen

Die Unfallgefahr sinkt, je weniger Individualverkehr auf der Strecke ist. Können für das Strassenrad und das Inlinen keine verkehrsfreien Strecken gewählt werden, dann lässt sich die Sicherheit steigern, wenn der Verkehr nur in Wettkampfrichtung unterwegs ist, also eine Einbahnregelung verfügt wird.

  • In jedem Falle müssen die Gemeinden ihr Einverständnis geben, wenn für Sportanlässe die Kommunalstrassen befahren werden: Vorlage Streckenbewilligung (doc).
  • Für die Bikestrecke unbedingt die Waldbesitzer anfragen, falls nicht nur befestigte Wege befahren werden: Vorlage Anfrage Waldbesitzer (doc).

Markierungsmöglichkeiten

Die Strecken lassen sich einfach mit Pfeilen im A3-Format markieren. Falls es Abzweigungen gibt, die nicht alle Strecken betreffen, kann zusätzlich ein Schild mit dem Disziplinen-Icon angebracht werden. Lauf- und Bikestrecke lassen sich einfach mit Sägemehl, Fähnchen und heikle Stellen zusätzlich mit Trassierband markieren.

Streckenposten

Den Streckenposten muss der Auftrag ganz klar kommuniziert werden: Standort, Zeitspanne der Anwesenheit, Aufgabe und benötigtes Material (Warnweste, Taschenapotheke, Mobiltelefon mit Notfallliste).

Beispiel Einteilung Helferinnen