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Schneesportlager – Spezialprogramme

Bau einer Sprunganlage

Dieses Modul ist dem Bau einer kleinen Sprungschanze gewidmet. Um Unvorhergesehenes zu meistern, müssen Entscheidungen mit «gesundem Menschenverstand» und immer im Sinne der Sicherheit für die Springerinnen und Springer getroffen werden.

Im Folgenden werden die wesentlichsten Grundsätze für die Präparation einer so genannten Animationsschanze für Anfängerinnen und Anfänger dargestellt. Die Konstruktion soll von Lehrern und Schülern gemeinsam erstellt werden, im Sinne des gemeinsam Verantwortung übernehmen. Es ist nicht immer einfach, eine solche Kleinschanze in ein Gelände zu passen.

Zu beachten:

  • Geeigneten Ort für den Bau am Rande oder neben einer Piste wählen, der dem Niveau der Teilnehmenden gerecht wird, Einverständnis von Pistenfahrzeugen einholen.
  • Es muss genug Schnee haben und es dürfen keine Hindernisse (Felsen, Bäume etc.) im Bereich sein.
  • Eignet sich der Hang für Anfahrt und Aufsprung (Profil)?
  • Ist der Auslauf lang und breit genug? Der Auslauf soll jedoch nicht zu einer Abfahrtsstrecke werden.

Die Schanzentischneigung soll sich im Bereich von 9–12 Grad bewegen. Ein zu hoher Luftstand nach dem Absprung soll vermieden werden. Der Anlauf soll möglichst ruhig und gleichmässig sein, damit die Springerin, der Springer ohne Probleme zur Schanzentischkante fahren und eine gut geführte Spur ziehen kann.

Kategorien

  • Inhaltsarten: Hilfsmittel, Durchführung/Organisation
  • Sportart: Skifahren, Snowboard
  • Altersstufe: 11-15 jährig, 16-20 jährig
  • Schulstufe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II Berufsschule, Sekundarstufe II Gymnasium
  • Niveaustufe: Fortgeschrittene, Könner
  • Lernstufe: Anwenden, Gestalten
  • Kompetenz Sportunterricht: Gleiten, rollen, fahren