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Winterlager – Organisation

Sicherheit und Verantwortung

Wer mit seinen Schülerinnen und Schüler im Lager ist, übernimmt für diese während der gesamten Zeitdauer die Verantwortung – dies gilt auch für die gemeinsame An- und Rückreise. Keine Lehr- und Leitperson soll aus Respekt vor der Verantwortung auf Bewegung und Sport mit Kindern und Jugendlichen im Schnee verzichten.

comic: drei leiterpersonen stehen unter einem regenschirm, der sie schützt.

Bei einer sorgfältigen Planung, Einhalten von Minimalstandards von Seiten Schule, Anpassung der Aktivitäten entsprechend dem Können der Teilnehmenden und Treffen der erforderlichen Vorsichtsmassnahmen im Einzelfall, sollte einem gefreuten Lager ohne Konsequenzen nichts mehr im Wege stehen.

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Vor dem Lager – Unfallprävention beginnt bei der Planung

Eine sorgfältige Planung ist der Schlüssel für einen reibungslosen Lagerverlauf. Dabei gilt es die folgenden Aspekte zu bedenken (Liste nicht abschliessend):

Während dem Lager – Gruppe sicher und effizient führen

Ein Restrisiko, dass Unfälle passieren, bleibt immer. Die Aufgabe der Leitperson besteht darin, dieses maximal zu reduzieren. Während der Aktivität auf dem Schnee helfen diese Punkte (Liste nicht abschliessend):

Sicherheit in Park und Pipe und im freien Gelände

Bei solchen Aktivitäten gilt generell, dass die Leiterperson vorgängig das technische Niveau und die körperliche Fähigkeit der Gruppe einstuft. Zudem muss sie ihre eigenen Kompetenzen kennen. Anhand dieser Analyse entscheidet sie, was möglich ist, damit sie in jedem Fall der Sorgfaltspflicht für die Gruppe nachkommen kann.

  • Die Schwierigkeit der Sprünge soll erkundet werden. Einsteiger benutzen die Small Lines. Fun Parks und Half Pipes müssen täglich vor der ersten Benutzung besichtigt werden. Stets Helm, Rückenprotektor und eventuell weitere Schutzausrüstung tragen. Der Landeraum muss bei Sprüngen frei sein. Es soll eine angenehme Gruppendynamik herrschen.
  • J+S-Leitende fahren im freien Gelände nach Absprache mit dem örtlichen Pisten- und Rettungsdienst. Dafür erarbeiten sie vorgängig eine konkrete Planung im Leiterteam. Sie nutzen flache, kurze, pistenverbindende Abschnitte.

Sicherheit bei Alternativprogrammen

Sollen zur Abwechslung eine rasante Schlittenabfahrt oder ein Besuch im Hallenbad anstehen? Das ist kein Problem, wenn auch diese Aktivität entsprechend geplant wird und an folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Schlitteln: alle tragen einen Helm, feste Schuhe, Augenschutz und halten sich an die 10 Verhaltensregeln. Nur signalisierte und geöffnete Schlittelwege benützen: Schlittelregeln.
  • Schneeschuhlaufen: Nur signalisierte und geöffnete Schneeschuhwanderrouten benützen. Den erhöhten Gefahren (Kälte, Nässe, Orientierungsprobleme usw.) Rechnung tragen.
  • Hallenbad: über das empfohlene SLRG-Brevet verfügen, den Badebetrieb über den Besuch informieren.

Kategorien

  • Inhaltsarten: Berichte
  • Sportart: Skifahren, Skilanglauf, Snowboard
  • Altersstufe: 11-15 jährig, 16-20 jährig
  • Schulstufe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II Berufsschule, Sekundarstufe II Gymnasium
  • Niveaustufe: Anfänger, Fortgeschrittene