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Kampagne

Bergwandern ist kein Spaziergang

Um in den Bergen zu wandern, sollte man trittsicher, schwindelfrei und genügend fit sein. Andernfalls kann es gefährlich werden. Eine umfassende Studie der BFU zeigt: Zu viele Menschen auf Schweizer Bergwanderwegen erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Lückenhaftes Wissen und Selbstüberschätzung gehören zu den Hauptgründen, warum Wanderinnen und Wanderer unwillentlich in Gefahr geraten. Ob man fürs Bergwandern bereit ist, zeigt ein neuer Online-Selbsttest.

Ein Wanderer auf einer Bergwanderung.

Wandern gehört zu den beliebtesten Sportarten in der Schweiz. 57 % der Bevölkerung sind im Verlauf eines Jahres auf Schweizer Wanderwegen unterwegs, Tendenz steigend. Schwere Unfälle gibt es dabei immer wieder. Vor allem Bergwanderwege haben es in sich: Trittsicher, schwindelfrei und fit zu sein, gehört hier zu den Grundvoraussetzungen.

Zu wenig fit für den Berg

Rund 4200 Personen, die auf Bergwanderwegen unterwegs waren, wurden u.a. zu ihrer Fitness befragt. Dabei gaben 26 % der Befragten an, nur mittelmässig oder überhaupt nicht fit zu sein. Zudem sagten 18 % von sich, sie seien nicht besonders trittsicher – dennoch waren sie auf einem weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg unterwegs. Auf diesen können exponierte Stellen mit Absturzgefahr vorkommen. Das ist vielen nicht bewusst, wie eine Erhebung der BFU zeigt , deren Erkenntnisse im Spätherbst 2020 publiziert werden sollen.

Online-Selbsttest und Tipps

Die BFU lanciert zusammen mit den Schweizer Wanderwegen eine neue Kampagne. Diese startet kommende Woche mit Plakaten, diversen Online-Aktivitäten und mit Präventionsmassnahmen in den Bergen.

Die Website sicher-bergwandern.ch bietet viele Informationen und einen Online-Selbsttest für alle, die erfahren möchten, ob sie für Bergwanderwege alle nötigen Voraussetzungen mitbringen – oder ob sie ihrer eigenen Sicherheit zuliebe besser einen gelb markierten Wanderweg wählen.

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  • Inhaltsarten: Berichte