Werte und Regeln: Regeln und Fairplay: Du so wie ich so wie du so wie wir
Die Kinder und Jugendlichen durchlaufen einen Bewegungsparcours.
An jeder Station liegt ein Bild mit einer Regel bzw. einem Wert, die beim gemeinsamen Sporttreiben wichtig sind. Das können z.B. folgende sein: Pünktlichkeit, respektvoller und fairer Umgang (pdf), Ablegen von Schmuck und Uhren usw. Tipp: Verwende die Bildvorlage (siehe Download). Alternativ zeichnet die Lehrperson selber ein Bild mit einer Regel oder einem Wert.
Die Bilder und deren Bedeutung werden in einfacher Sprache besprochen. Die Lehrperson versichert sich, dass alle das Bild verstanden haben.
Spielziel: Verbindliche Regeln und Werte kennen und respektieren lernen
Anzahl Teilnehmende: 6+
Alter: 5+
Dauer: 30-60’ (5-10’ pro Station und Bild)
Material: Bewegungsparcours, Bilder(paare) zu Regeln und Werten (pdf)
Variationen
- Die Kinder oder Jugendlichen definieren gemeinsam mit der Lehrperson neue Regeln und Werte (Bilder zeichnen/zeichnen lassen).
- Übung als Stafette durchführen: Die Bilder müssen am Wendepunkt jeweils von einem Teammitglied geholt werden. Bei Spielende werden die Bilder gemeinsam besprochen.
Impulse
- In jedem Sportunterricht und Bewegungs- oder Sportangebot gibt es verschiedene Regeln und Werte. Diese sind individuell und variieren auch je nach Gruppenzusammensetzung.
- Oft hilft es, z.B. bei Kindern, die noch nicht lesen können oder Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Sprache, die wichtigsten Regeln und Werte mit Bildern zu erklären.
- Nicht alle Menschen haben dieselben Vorstellungen und Erwartungen betreffend die Bedeutung von Sporttreiben, Geschlechtergleichstellung oder partizipatorische Demokratie. In der Schweiz wird das Sporttreiben von Kindern und Jugendlichen als selbstverständlich und nötig angesehen, weil es u.a. die persönliche und soziale Entwicklung sowie die Gesunderhaltung fördert. Sportvereine sind in der Schweiz für alle offen. Die Nationalität, das Alter, das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, die soziale Herkunft, die religiöse und politische Ausrichtung von Sportteilnehmenden führen nicht zu Benachteiligungen (siehe Ethik Charta des Schweizer Sports). Alle Kinder und Jugendliche dürfen also in einer Sportgruppe am Bewegen, Spielen und Trainieren aktiv teilnehmen, mitreden, entscheiden und sich zugehörig fühlen.
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