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Monatsthema 03/2016

Partnerakrobatik II

Partnerakrobatik fördert die kindliche Entwicklung auf vielfältige Art: Sie deckt soziale, physische und psychische Aspekte ab. Und Partnerakrobatik ist im Sportunterricht sehr beliebt. Der zweite Teil einer im 2010 gestarteten Trilogie präsentiert eine Unterrichtseinheit mit Schülern der 4. bis 6. Klasse.

MT_03_16_Partnerakrobatik

Das Ziel der Partnerakrobatik ist – altersunabhängig – stets dasselbe: Die Kinder wollen Figuren und Positionen erlernen, das Gleichgewicht halten, spektakuläre und originelle Formen bilden.

Dennoch: Partnerakrobatik erfordert von allen Beteiligten viel Gespür, Respekt und Vertrauen, damit die akrobatischen Figuren erfolgreich und sicher umgesetzt werden können. Denn bei diesen Übungen sind die Kinder nicht Gegner, sondern eben Partner.

Sorgfältig und altersgerecht umsetzen

Partnerakrobatik fördert zwar unbestritten sowohl soziale, als auch körperliche und geistige Fertigkeiten. Allerdings kann sie gerade bei vorpubertierenden und pubertierenden Kindern auch Probleme verursachen. Insbesondere der Körperkontakt ist in diesem Alter heikel. Lehrpersonen sollten daher das Thema sorgfältig und sensibel einführen und entsprechend umsetzen.

Schritt für Schritt zur Show

Die sechs vorgeschlagenen Lektionen verstehen sich als Unterrichtseinheit. Zunächst gewöhnen sich die Kinder mit gezielten Übungen an einen gesunden Umgang mit Körperkontakt.

Er ist Voraussetzung für die Griffe beim Helfen und Sichern oder für die akrobatische Form an sich. Erst danach können die Kinder weitere Grundfertigkeiten üben, gemeinsam an akrobatischen Elementen arbeiten und damit experimentieren. Als Krönung präsentieren sie ihr Können schliesslich der ganzen Klasse in einer Show.

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